3/13/2016

Pyrit-Ring

Auf der Suche nach einem stylischen Accessoire für die neue Woche?
Auf Märkten wie dem allwöchentlichen Stuttgarter Flohmarkt auf dem Karlsplatz begegnet man immer wieder diesen Ständen, an denen halbesoterisch angehauchte Steinkugel-Ketten an den Mann und dessen ökologisch korrekte und gendersensibilisierte Frau gebracht werden sollen - eher nicht so mein Ding und schon gar nicht mein Verständnis von schönem Schmuck. Doch schaut man einmal 20 Zentimeter nach links, warten dort in kleinen Kästchen die schönsten, herrlich unverarbeiteten Steine wie der kleine Pyrit, der zum platinschimmernden Kronjuwel dieses In-1-Minute-DIY-Rings wurde. Besonders gut eignen sich hier Stücke mit einer Art "Boden", einer etwas glatteren Unterkante, an der sich der Ringrohling gut mit dem Stein verkleben lässt. Dies tut man am besten mit einem speziellen Kleber, der für die Materialien Stein und Metall geeignet und für größere Belastungen (Baumarkt, Bastelladen) ausgelegt ist. Dann einfach der Anleitung auf der Tube folgen, beide Teile vereinen, etwa einen Tag trocknen lassen - und fertig! Viel Spaß beim bestaunt werden!



2/21/2016

Herumgeeiert - Osterdeko in Naturtönen

Noch gut einen Monat bis Ostern und schon seit Wochen strahlen einen die Frühlingsfarben, Osternestchen und bunten Eierfarben in den Regalen sämtlicher Deko- und Nicht-Dekogeschäfte an. Zugegeben, auch ich stand in diesen Tagen so manches Mal vor zuckersüßen Häschen und Küken und habe mir - kurz - überlegt, ob ich nicht doch zur kitschigen Sorte Dekotante gehöre - nur um mir dann zu überlegen: das muss doch auch schön und nicht in Zuckergussfarben gehen, oder? Also schnell eine große Schachtel Eier gekauft, die Bastelutensilien rausgeholt und losgelegt. Entstanden sind drei ganz unterschiedliche Interpretationen des klassischen Ostereis.




1. Beton-Eier
Einfach mit einem dünnen Küchenmesser ein etwa 0,5 bis 1 cm großes Loch in ein Ende eines Eis stechen, das Innere mit einem Schaschlikspieß etwas verquirlen und dann mit etwa Schütteln aus der Schale bewegen - und nach Möglichkeit in einer Schüssel auffangen und lecker Rührei draus machen. Dann nochmal mit Wasser ausspülen und trocknen lassen. Jetzt die groben Steinchen mit einem (Metall-)Sieb aus eurem trockenen Betonpulver sieben und dieses mit soviel Wasser anrühren, dass die Masse leicht in das Innere des Eis gegossen werden kann. 24 Stunden trocknen lassen, das Ei wie beim Frühstück pellen, gegebenenfalls etwas abschleifen und fertig! In meinem Fall bekam das Ei noch einen Gürtel aus kupferfarbenem Garn und ein kleines Schildchen verpasst.

2. Federleicht
Ratzfatz gemacht sind diese Eier. Auch sie habe ich mit Beton ausgegossen, so gehen sie weniger leicht zu Bruch. Da Eier aus dem Supermarkt immer einen roten Stempel tragen, habe ich auch die weißen Eier mit weißer Acrylfarbe bemalt, um diesen zu verdecken. Anschließend einfach eine Seite des Eis mit etwas Flüssigklebstoff bestreichen, eine Feder in der passenden Größe auflegen und vorsichtig andrücken.

3. Tafel-Ei
Diese Eier bekamen ein Mäntelchen aus Tafelfarbe und wurden anschließend mit einem weißen Lackstift beschriftet,

Tipp: Aus kleinen, unbehandelten Holzkugeln aus dem Bastelladen und etwas Garn lässt sich prima ein einfacher Eierbecher fürs Osterfrühstück oder zum Ausstellen besonders schöner Deko-Eier herstellen.

Viel Spaß beim"Herumeiern"!